Laufend: Arbeit an Diaprojekt II

Ich habe mich dazu entschieden, die Dias malerisch umzusetzen, ein Medium, das mir erstens nahe liegt, und zusätzlich Veränderungen erlaubt, die auf der fotografischen Ebene so nicht zu erzielen wären. Ziel ist es vor allem, die Fotografien zu fragmentieren: Genauso, wie ich wenig über den Fotografen und seine Zeit weiß und mir nur die Dias bleiben, reines Bildmmaterial, so will ich es nehmen und mit den abstrahierten Ausschnitten etwas bruchstückhaft darstellen. Entsteht daraus etwas anderes? Sicherlich. Entsteht daraus „Neues“? Das vermag ich nicht zu beurteilen. Fragmentieren heißt zerstückeln. In diesem Projekt ist das Fragmentieren gleichzeitig eine Wiederspiegelung des nicht oder wenig vorhandenen Wissens über die Zeit des Fotografen Paul Mayer im Zweiten Weltkrieg, als auch eine Reaktion auf das Ausgangsmaterial.