Laufend: Arbeit an Diaprojekt II

Ich habe mich dazu entschieden, die Dias malerisch umzusetzen, ein Medium, das mir erstens nahe liegt, und zusätzlich Veränderungen erlaubt, die auf der fotografischen Ebene so nicht zu erzielen wären. Ziel ist es vor allem, die Fotografien zu fragmentieren: Genauso, wie ich wenig über den Fotografen und seine Zeit weiß und mir nur die Dias bleiben, reines Bildmmaterial, so will ich es nehmen und mit den abstrahierten Ausschnitten etwas bruchstückhaft darstellen. Entsteht daraus etwas anderes? Sicherlich. Entsteht daraus „Neues“? Das vermag ich nicht zu beurteilen. Fragmentieren heißt zerstückeln. In diesem Projekt ist das Fragmentieren gleichzeitig eine Wiederspiegelung des nicht oder wenig vorhandenen Wissens über die Zeit des Fotografen Paul Mayer im Zweiten Weltkrieg, als auch eine Reaktion auf das Ausgangsmaterial.

Rundgang FKN 2018

Zu sehen gibt es studentische Arbeiten aus dem Jahr 2017/2018. Von mir eine Installation, Zeichnung, Malerei… und das Rundgangsplakat, dessen Motiv ich gestaltet habe.

Herzliche Einladung an die FKN zum Rundgang vom 20.-22. Juli 2018!

Motivwettbewerb gewonnen

Ich habe den Motivwettbewerb zum Plakat und zur Kommunikation für den Rundgang 2018 an der Freien Kunstakademie Nürtingen gewonnen, an der ich seit Oktober 2017 Studentin bin.

Laufend: Arbeit an Diaprojekt

Ich arbeite derzeit an einem Projekt mit Dias aus dem Familiennachlass. Es sind ca. 500 Dias aus der Zeit des 2. Weltkriegs, die mein Urgroßvater als Fotograf in der Wehrmacht aufgenommen hat. Für mich stellen sich dabei folgende Fragen: Wie gehe ich mit dem historischen brisanten Erbe um und welche Verantwortung kommt mir dabei zu? Kann ich diese Aufnahmen einfach so nehmen und künstlerisch bearbeiten (in welcher Form auch immer)? Was will ich 2018 damit? Die Dias scheinen sich mir aufzudrängen, allein schon durch ihre physische Präsenz. Sie wollen in irgendeiner Form gesehen werden.